Internationaler Besuch in der Zeesener Werkstatt

Partnerlandkreis Wolsztyn zum Austausch in der ASB-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen

Michael Braukmann, Geschäftsführer des ASB Mittel-Brandenburg, stellte die Zeesener Werkstatt für Menschen mit Behinderungen näher vor.

Sozialdezernent Carsten Saß beantwortete die Fragen der polnischen Gäste.

Gemeinsames Gruppenfoto vor dem Haupteingang der Zeesener Werkstatt

Interessiert verschafften sich die polnischen Besucher einen Überblick über die Aufgabenfelder in der Zeesener Werkstatt.

Zum Abschluss bedankten sich die Gäste bei Michael Braukmann mit einem Präsent für den Einblick in die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Eine Delegation des polnischen Landkreises Wolsztyn – einem Partnerlandkreis des Landkreises Dahme-Spreewald – besuchte zusammen mit Sozialdezernent Carsten Saß, Sozialamtsleiter Harald Lehmann, Gleichstellungsbeauftragter Elke Voigt und weiteren Mitarbeiter/innen des Landkreises Dahme-Spreewald gestern die ASB-Werkstatt für Menschen mit Behinderungen in Zeesen. 

Die polnischen Gäste mit thematischem Bezug (Werkstatt für Menschen mit Behinderung des Landkreises Wolsztyn, Sozialamt (Amt für Familienhilfe) Wolsztyn, Vereinigung für Vermittlung von Arbeitskräften sowie Mitarbeiter/innen des Landkreises Wolsztyn) erhielten die Gelegenheit, die Arbeit und Tätigkeitsfelder in einer der neuesten und modernsten Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Deutschland näher kennenzulernen.

Nach der Begrüßung durch Sozialdezernent Carsten Saß, stellte Michael Braukmann, Geschäftsführer des ASB Mittel-Brandenburg, den Gästen die Zeesener Werkstatt für Menschen mit Behinderungen und die einzelnen Arbeitsbereiche, den Berufsbildungsbereich und den Förder- und Beschäftigungsbereich näher vor. 

Neben allgemeinen Informationen interessierte die polnischen Besucher insbesondere die Struktur und Finanzierung einer derartigen Einrichtung. Zudem standen barrierefreies Bauen, der Bewerbungsprozess für die Mitarbeiter/innen mit Behinderung und die Organisation der Beschäftigung auf dem Programm. Ferner ging es um Chancen und Möglichkeiten der Mitarbeiter/innen mit Behinderung und einen möglichen Übergang auf den ersten oder zweiten Arbeitsmarkt bzw. in die Beschäftigungsbetriebe.

Nach einem kleinen Imbiss aus der ASB-Küche folgte am Nachmittag die Besichtigung der Werkstatt mit einem umfassenden Einblick in die einzelnen Beschäftigungsbereiche, wie zum Beispiel dem Montagebereich, der Wäscherei und dem Restaurant Friedrichs

Anschließend erhielten die Gäste noch einmal die Möglichkeit zu einem Austausch sowie zu einem Einblick in die Unterbringung der Werkstattmitarbeiter/innen mit Behinderung. So stellte Meike Berger, Leiterin der Wohnstätten für geistig behinderte und für chronisch psychisch kranke Menschen sowie des betreuen Wohnens für Menschen mit geistigen oder psychischen Behinderungen, die Wohnformen in der Behindertenhilfe des ASB Mittel-Brandenburg vor.

Zum Abschluss bedankten sich die Gäste beim ASB-Geschäftsführer mit einem kleinen Präsent und lobten die Abläufe, das Engagement der Mitarbeiter/innen sowie die ruhige Atmosphäre in den Arbeitsbereichen.