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Der ASB Mittel-Brandenburg ist als gemeinnützige Hilfs- und Wohlfahrtsorganisation im Herzen Brandenburgs tätig. Wir engagieren uns im gesamten Spektrum der sozialen Hilfe.

Aktuelles

Erste Besuche im Pflegeheim

„Brandenburg aktuell“ (rbb) begleitet Angehörige in der Seniorenresidenz Rangsdorf

Das erste Treffen von Bewohnerin Eva Hoffmann und Sohn Bernhard fand draußen im Besuchspavillon statt.

Besuchspavillon: Bei Frischluft, Abstand und Schutzfolie zwischen beiden Seiten sollen Bewohner und Besucher bestmöglich geschützt werden.

Am 14. Mai war es endlich soweit: Nach neun Wochen Besuchsverbot konnten die Seniorinnen und Senioren der vollstationären Pflegeeinrichtungen des ASB wieder Besuch empfangen – wenn auch ganz anders als gewohnt und unter strengsten Auflagen.

Nach der Eindämmungsverordnung vom 8. Mai 2020 vollbrachten die Pflegeheime des ASB Mittel-Brandenburg ein kleines Wunder. Gemeinsam wurden die durch die Verordnung vorgegebenen Auflagen schnellstmöglich umgesetzt und die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Fünf Tage, in denen Plexiglasscheiben und Besuchspavillons organisiert sowie umgeräumt wurde, um den notwendigen Platz zu schaffen. Fünf Tage, in denen sämtliche Dokumentationen vorbereitet, Aushänge und Besucherinformationen zu Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen erstellt und Mitarbeiter eingewiesen wurden – um den ersten Besuchstag sicher durchführen zu können.

Der rbb begleitete die ersten Besuche in der Seniorenresidenz Rangsdorf und fing die Stimmung bei Bewohnern und Besuchern ein.

Deutlich wurde, wie schwer die vergangenen Wochen ohne Besuch für die Senioren waren. Nahezu depressiv schildert Bewohnerin Eva Hoffmann die Stimmung der vergangenen Wochen. Umso mehr freut sie sich, ihren Sohn Bernhard endlich wieder sehen zu dürfen. Auch wenn heute keine Umarmung und kein Händehalten möglich sind und man sich nur durch Plexiglas oder Folie sehen kann, so ist dies doch ein sehr emotionaler Moment, für den beide sichtlich dankbar sind.

Natürlich stellt die fehlende Nähe, die Unmöglichkeit von Umarmung und Händehalten vor allem für diejenigen eine große Herausforderung dar, die kaum oder gar nicht mehr auf Reize, wie Worte und Mimik, reagieren können. Und doch ist das Ganze doch immerhin ein Stück näher, als die Telefonate und Skype-Anrufe der vergangenen Wochen.

Sehr verständnisvoll zeigten sich die meisten Bewohner und Angehörigen. Dankbar dafür, dass es bislang noch keinen Infektionsfall gab, ist man gern bereit, sich an die Regeln zu halten, wenn man dadurch die eigene Mutter oder den Vater schützen kann.

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