Therapeutin auf vier Hufen

rbb-Fernsehen besucht Pony "Pauline" in der Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz

Regelmäßig besucht Pony "Pauline" die Bewohner der ASB-Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz in Ludwigsfelde.

„Tierische Therapeuten“ haben sich in der Seniorenhilfe längst bewährt, finden sie doch oftmals Zugang zu älteren oder pflegebedürftigen Menschen, die sich nicht oder nur schwer anderen Menschen gegenüber öffnen können.

Tiere wecken Erinnerungen an frühere Zeiten, lösen Emotionen aus und regen zum sozialen Austausch an. Sie gehen offen und vorurteilsfrei auf die Menschen zu und öffnen damit Herzen.

Auch beim ASB Mittel-Brandenburg besuchen Tiere regelmäßig verschiedene Einrichtungen.

Die Besonderheit: In der Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz in Ludwigsfelde fahren die beiden Shetlandponys „Paula“ und „Pauline“ von Besitzer Horst Weigang regelmäßig Fahrstuhl und besuchen die Bewohner direkt am Bett. So kommen auch diejenigen in Kontakt zu den Ponys, die durch die Demenzerkrankung stark eingeschränkt sind und ihr Zimmer selten oder gar nicht mehr verlassen können.

Insbesondere Pony „Pauline“ schafft es mit ihrer ruhigen und offenen Art, auch bei den Bewohnern, die stark dementiell erkrankt sind, kleinste Emotionen zu wecken. Oftmals erkennt man dies jedoch nur an minimalen Veränderungen im Gesichtsausdruck, kurz aufleuchtenden Augen oder einem minimalen Lächeln.

Welche Wirkung Pony „Pauline“ auf Menschen mit Demenzerkrankung hat, wollte kürzlich auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) wissen und begleitete sie auf ihrem Weg durch die ASB-Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz.

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